Haben Sie auch Erfahrung mit Kunden, die trotz exakter Anpassung über asthenopische Beschwerden klagen, deren Ursachen sich nicht auf den ersten Blick zuordnen lassen? Vielleicht kann ein induziertes Höhenprisma ein Grund dafür sein. Bis zu 23 Prozent aller Fehlsichtigen weisen einen monokularen Astigmatismus ≥ 0,75 dpt auf, der im Rahmen einer Versorgung mit einer torischen weichen Kontaktlinse eventuell zu dieser Problematik führen kann.
 

Zur Zentrierung torischer Kontaktlinsen setzen die meisten Hersteller auf eine 
Stabilisation durch Prismenballast oder modifizierte Versionen dieses Stabilisationsprinzips. Je nachdem wie stark dabei die Verdickungen der Kontaktlinsen im unteren Linsenbereich ausfallen, kann dadurch jedoch ein Vertikalprisma innerhalb der optischen Zone erzeugt werden, das bei einem monokularen Astigmatismus zu Störungen des Binokularsehens führen und die Sehqualität beeinträchtigen kann. Ein Vertikalprisma von mehr als 0,50 pdpt kann zu Ermüdungserscheinungen des Auges und Kopfschmerzen führen.
 
 
ACUVUE® Kontaktlinsen ohne Höhenprisma in der optischen Zone

Bei der Einarbeitung von Brillengläsern wird üblicherweise exakt auf die Einhaltung der Zentriertoleranzen geachtet. Die in Deutschland am häufigsten verwendeten Toleranzwerte basieren auf der bekannten RAL-Tabelle* und bewerten z.B. ein Höhenprisma von über 0,25 pdpt im Stärkenbereich von +/- 6,00 dpt für nicht mehr zulässig. Einige weiche torische, auf Prismenballast-Design basierende Kontaktlinsen liegen mit Werten von teilweise > 0,50 pdpt weit über den oben genannten für Brillengläser zulässigen Grenzwerten – so das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung von Ryan Hawke et al., die auf der BCLA Clinical Conference 2014 vorgestellt wurde. Die einzigen Ausnahmen unter den in der Studie getesteten Kontaktlinsen sind die torischen Kontaktlinsen von ACUVUE®: Mit einem Wert von 0,01 pdpt bilden die Ein-Tages-Kontaktlinsen ACUVUE® Moist® for ASTIGMATISM und die Austausch-Kontaktlinsen ACUVUE® OASYS® for Astigmatism das einzige torische Kontaktlinsensortiment ohne Vertikalprisma in der optischen Zone. Für einen stabilen Visus sorgt hier das innovative Accelerated Stabilisation Design (ASD) mit vier Stabilisationszonen, die die Kontaktlinsen durch den natürlichen Druck des Lidschlags kontinuierlich ausrichten und stabilisieren.

 

 

 
 

„Ihr perfekter Sitz auch bei schnellen Kopfbewegungen und Blickrichtungswechseln, die optimal ausbalancierte Sicht ohne Vertikalprisma in der optischen Zone und damit eine klare, stabile Sehqualität in jeder Lebenslage machen torische Kontaktlinsen von ACUVUE® zur perfekten Wahl bei der Versorgung von astigmatisch fehlsichtigen Kunden“, unterstreicht Annette Kreidler, Marketing Managerin bei Johnson & Johnson Vision Care Deutschland. „Darüber hinaus zeichnen sich die Premium-Kontaktlinsen durch langanhaltenden Tragekomfort und einen besonders hohen UV-Schutz aus.“

 
 
 

 

Weitere Informationen zur Studie von Ryan Hawke et al. finden Sie auf der Homepage der BCLA unter http://www.bcla.org.uk/resources/events/bcla-clinical-conference-a-exhibition/1885

 

* RAL-RG 915